Aktuelles

Sehr geehrte Patienten!

Warnung in Zeiten von
CORONA/nCovid-19/SARS-CoV-2!!!

Grundsaetzlich gilt:
Patienten sollten
!!! NIEMALS !!!
ohne telefonische Anmeldung eine Praxis, ambulante Notdienstpraxis oder eine Krankenhausambulanz aufsuchen.


Ab sofort bieten wir ihnen auch Videosprechstunden an.
Hierfuer benoetigen sie ein Laptop oder Rechner mit Mikrofon und Kamera oder ein Smartphone mit mindestens einem LTE-Empfang, besser ueber DSL/WLAN.
Termine hierfuer werden gesondert vergeben, Anmeldung wie gewohnt, bevorzugt via e-mail an info(at)praxis-altermann-abeln.de.

Aktuell bitte wir sie von Routinebesuchen und verschiebbaren Besuchen der Praxis waehrend der Corona-Pandemie Abstand zu nehmen.
Bitte bestellen sie Folgerezepte gerne online per email oder hinterlassen sie ihre Anforderung auf dem Anrufbeantworter.
In dringenden medizinischen Fragen werden wir gerne vorab telefonische Auskunft erteilen und ggf. einen Notfalltermin planen.

Unsere allgemeine Erreichbarkeit:
bitte nutzen sie neben dem Telefon auch die Angebote ueber die
Faxnummer WT 0202 7478776, den
Rezeptanrufbeantworter
WT 0202 7478778 sowie via e-mail: info(at)praxis-
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Ihr Praxisteam


SARS-CoV-2: Informationen des Robert Koch-Instituts zu empfohlenen Infektionsschutzmassnahmen und Zielen.

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) breitet sich in vielen Laendern weiter aus. Eine weltweite Verbreitung des Erregers ist wahrscheinlich. Auch in Deutschland sind bereits Faelle aufgetreten.

Viele Eigenschaften des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sind momentan noch nicht bekannt, zum Beispiel der Zeitraum der hoechsten Ansteckungsfaehigkeit (Infektiositaet), die genaue Zeitdauer, bis nach Ansteckung bei einem Infizierten Symptome erkennbar sind (Inkubationszeit), wie schwer die Krankheit verlaeuft oder ueber welchen Zeitraum Erkrankte Viren ausscheiden bzw. noch infektioes sind. Der aktuelle Wissensstand bezieht sich auf erste Beobachtungen sowie auf Rueckschluesse zu Kenntnissen, die ueber aehnliche Coronaviren (SARS, MERS) vorliegen. Um Wissensluecken zu schliessen, werden die neuartigen Viren in verschiedenen Laboren weltweit untersucht, Krankheitsfaelle und das Umfeld werden genau beobachtet, analysiert und bewertet. Die dabei erhobenen und ausgewerteten Daten werden auf internationaler Ebene ausgetauscht um die zur Bekaempfung notwendigen Massnahmen abstimmen und anpassen zu koennen.

Die Situation entwickelt sich sehr dynamisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) beobachtet und analysiert die Lage sehr genau und leitet daraus Empfehlungen fuer Infektionsschutzmassnahmen ab, die an die jeweilige Situation angepasst sind.

Welche Massnahmen das RKI empfiehlt und welche Ziele damit erreicht werden sollen

In der aktuellen Situation, in der die meisten Faelle im Zusammenhang mit einem Aufenthalt im Risikogebiet oder lokalen Clustern auftreten, empfiehlt das RKI eine Eindaemmungsstrategie (Containment). Eine aktuelle Risikobewertung des RKI fr Deutschland ist unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung abrufbar. Die massiven Anstrengungen auf allen Ebenen des Oeffentlichen Gesundheitsdienstes (OEGD) verfolgen das Ziel, einzelne Infektionen so frueh wie moeglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus dadurch so weit wie moeglich zu verhindern.

Um das zu erreichen, muessen Infektionsketten so schnell wie moeglich unterbrochen werden. Dies gelingt nur, wenn Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestaetigten Infektionsfaellen moeglichst lueckenlos identifiziert und fr 14 Tage (die maximale Dauer der Inkubationszeit) in haeuslicher Quarantaene untergebracht werden (siehe Empfehlung zur Kontaktpersonennachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das neuartige Coronavirus). In diesen 14 Tagen ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen taeglich in Kontakt, um rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Auch wenn nicht alle Erkrankungen und Kontakte rechtzeitig identifiziert werden koennen, bewirken diese Anstrengungen, dass die Ausbreitung des Virus in der Bevoelkerung so stark wie moeglich verlangsamt wird. Eine Erkrankungswelle in Deutschland soll hinausgezoegert und deren Dynamik abgeschwaecht werden.

Ziel dieser Strategie ist es, Zeit zu gewinnen um sich bestmoeglich vorzubereiten und mehr ueber die Eigenschaften des Virus zu erfahren, Risikogruppen zu identifizieren, Schutzmassnahmen fr besonders gefaehrdete Gruppen vorzubereiten, Behandlungskapazitaeten in Kliniken zu erhoehen, antivirale Medikamente und die Impfstoffentwicklung auszuloten. Auch soll ein Zusammentreffen mit der aktuell in Deutschland und Europa laufenden Influenzawelle soweit wie moeglich vermieden werden, da dies zu einer maximalen Belastung der medizinischen Versorgungsstrukturen fuehren koennte.

Falls eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus nicht mehr aufgehalten werden kann

Eine weltweite Ausbreitung des Erregers ist wahrscheinlich. Hiervon werden Laender mit geringen Ressourcen im Gesundheitssystem besonders stark betroffen sein. Aber auch in Laendern wie Deutschland koennte dies zu einer hohen Belastung der medizinischen Versorgung fuehren.

Falls mehr Faelle in Deutschland auftreten, die nicht mehr auf einen bereits bekannten Fall zurueckgefuehrt werden koennen, und deutlich wuerde, dass die Verbreitung auf Dauer nicht zu vermeiden ist, wird die Bekaempfungsstrategie schrittweise angepasst. Dann konzentriert sich der Schutz staerker auf Personen und Gruppen, die ein erhoehtes Risiko fr schwere Krankheitsverlaeufe aufweisen (Protection, Schutz-Strategie vulnerabler Gruppen).

Wird die zunehmende Ausbreitung der Erkrankungen in der Bevoelkerung so gross, dass gezielte Massnahmen zum Schutz der besonders vulnerablen Gruppen nicht mehr moeglich sind, zielen die eingesetzten Schutzmassnahmen staerker auf die Minderung weiterer Folgen. So sollen besonders schwere Krankheitsverlaeufe und Krankheitsspitzen mit einer Ueberlastung der Versorgungssysteme vermieden werden. In dieser Situation steht im Mittelpunkt weitere negative Auswirkungen auf die Gemeinschaft und das soziale Leben moeglichst gering zu halten (Mitigation, Folgenminderungs-Strategie).

Eine Uebersicht moeglicher Massnahmen ist im Nationalen Pandemieplan Teil I der Bundeslaender dargestellt.

Der Uebergang zwischen den drei Phasen Containtment, Protection und Mitigation ist fliessend und beinhaltet eine schrittweise Anpassung der zur Infektionsbekaempfung eingesetzten Massnahmen. Da die Entwicklung regional unterschiedlich verlaufen kann koennen sich die einzelnen Phasen auch ueberlappen.

Welche Auswirkungen eine Ausbreitung von SARS-CoV-2 auf die Bevoelkerung in Deutschland hat, haengt von verschiedenen Faktoren ab, die heute noch nicht einschaetzbar sind u. a. davon wie schnell die Ausbreitung in Deutschland erfolgt, wie viele Menschen zeitgleich betroffen sind und wie schwer die Erkrankungen verlaufen.

Weitere Informationen

Die Aufgaben und das komplexe Zusammenspiel verschiedener Akteure in einer epidemisch bedeutsamen Lage sind im Rahmenkonzept: Epidemisch bedeutsame Lagen erkennen, bewerten und gemeinsam erfolgreich bewaeltigen des RKI ausfuehrlich dargestellt. Strukturen und Massnahmen (Teil I), sowie wissenschaftliche Grundlagen (Teil II) fuer die Vorbereitung und Planung im Falle einer pandemischen Ausbreitung eines neuartigen Erregers sind im Nationalen Pandemieplan dargelegt.

Empfehlungen, Fallzahlen, Links und Antworten auf haeufig gestellte Fragen sind unter www.rki.de/covid-19 abrufbar.

Dies ist eine aktualisierte Version des Artikels SARS-CoV-2: Informationen des Robert Koch-Instituts zu empfohlenen Infektionsschutzmassnahmen und Zielen, der am 13.2.2020 im Epidemiologischen Bulletin 7/2020 veroeffentlicht wurde.

Stand: 28.02.2020

Coronavirus: Gemeinsames Vorgehen zur Versorgung der NRW-Bevoelkerung
28.02.2020 Gesundheitstipps, Pressemitteilungen
Ansprechpartner fr Journalisten

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Kassenaerztliche Vereinigung Nordrhein
Tersteegenstr. 9
40474 Duesseldorf

Die aerztlichen Koerperschaften in Nordrhein-Westfalen (NRW), die Aerztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe, die Kassenaerztlichen Vereinigungen (KVen) Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie die oertlichen Gesundheitsbehoerden und das Ministerium fuer Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) arbeiten bei der Eindaemmung des neuartigen Coronavirus in NRW eng zusammen, um die medizinische Versorgung der Bevoelkerung sicherzustellen und die Menschen im Land bestmoeglich zu informieren.

Die Zahl der bestaetigten Corona-Faelle nimmt erwartungsgemaess zu. Ihre Ausbreitung ist bislang in allen Faellen begrenzt. Die lokalen Gesundheitsbehoerden haben entsprechende Quarantaenemassnahmen getroffen, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Das Robert Koch-Institut (RKI) schaetzt die Gefahr fr die Gesundheit der Bevoelkerung in Deutschland insgesamt aktuell als gering bis maessig ein.

Bei neuen Erkenntnissen kann sich diese Einschaetzung kurzfristig aendern. Die Inkubationszeit dauert bis zu zwei Wochen, Kontaktpersonen von Infizierten sollen daher fr 14 Tage unter haeusliche Quarantaene gestellt werden. Die Erkrankungsverlaeufe sind bislang fast alle undramatisch.

Die Situation ist dadurch erschwert, dass derzeit viele Menschen an einer Erkaeltung oder einem grippalen Infekt leiden, oft begleitet von Atemwegsbeschwerden. Dies muss grundsaetzlich kein Anlass zur Sorge sein.
Hinweise fuer Patienten

Beunruhigte Patienten koennen sich zunaechst selbst fragen, ob sie zur Risikogruppe gehoeren: Wenn Symptome wie Husten, Schnupfen, Durchfall, Halskratzen und Fieber bestehen und
es zu einem Kontakt mit einem bestaetigten Corona-Erkrankten oder Corona-Verdachtsfall kam ist eine genaue aerztliche Abklaerung erforderlich.

Grundsaetzlich gilt: Patienten sollten in diesem Fall nicht ohne telefonische Anmeldung eine Praxis, ambulante Notdienstpraxis oder eine Krankenhausambulanz aufsuchen.

Sofern Patienten nach der sorgsamen Beantwortung der oben genannten Fragen unsicher sind oder tatsaechlich ein Risiko auf eine moegliche Corona-Infektion fr sich festgestellt haben, sollten sie entweder ihren Haus-/Facharzt oder die kostenlose Arztrufnummer 116 117 (ohne Vorwahl) anrufen. Hier hilft medizinisches Fachpersonal bei der Klaerung weiterer Fragen und es kann durch die Anwendung eines standardisierten medizinischen Ersteinschaetzungsverfahrens und gezielte Fragen an den Erkrankten in kurzer Zeit eingeschaetzt werden, ob ein Risiko besteht beziehungsweise ein Test erforderlich ist.
Grundsaetzlich gilt:

Telefonischer Kontakt: moeglichst zum Hausarzt oder die 11 6 11 7 (ohne Vorwahl)
Haendehygiene einhalten (gruendliches Waschen der Haende mit Wasser und Seife)
Hustenetikette einhalten (zum Beispiel Husten, Niesen in die Armbeuge)
Einwegtaschentuecher nutzen: moeglichst in einen Muelleimer mit Deckel entsorgen
Nach Moeglichkeit mindestens 12 Meter Abstand zu hustenden und/oder niesenden Personen halten.

Sollte sich dann der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung erhaerten, kann im Anschluss eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolgen, das die weiteren Massnahmen zur Behandlung mit dem Behandler koordiniert.


(Stand 09.04.2020)
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